Nutzung von Ideensoftware

Binörcode Explosion im roten Raum

veröffentlicht am 7. November 2019

innovation

Ein Beitrag von Michel Neumann

Sobald Ihr ein Innovations-Tool in Eurem Unternehmen einsetzt, frag Ihr Euch vielleicht, welchen Prozess Ihr implementieren könntet, um die Ideenentwicklung zu fördern. Wir haben im Folgenden einige Best Practices für Richtlinien und Praktiken entwickelt, die implementiert werden müssen, um die Diskussionen über Ideen wirklich in Gang zu bringen und die Ideensoftware vollständig zu nutzen:

 

1. Stärken und Schwächen

Macht es Euch zur Gewohnheit, je drei ausschlaggebende Stärken und Schwächen jeder Idee zu identifizieren. Nicht selten, wenn eine Idee zum ersten Mal vorgestellt wird, sind viele skeptisch, sie zu kommentieren – entweder, weil sie besorgt sind, dass sie eine unerwünschte Kritik äußern könnten oder weil sie denken, dass sie einen anderen situativen Fehler machen könnten. Indem Ihr es zur Gewohnheit macht, andere zu ermutigen, die wichtigsten Stärken und Schwächen jeder Idee zu liefern, werden andere dazu angeregt, sowohl positives als auch negatives Feedback zu allen Ideen zu geben, was zu weiteren Diskussionen führen sollte.

 

2. Wichtige Hindernisse

Was sind die größten Hindernisse bei der Umsetzung der Idee? Ist es eine Frage der Zeit, des Personals, des Managements, etc.? Sobald festgestellt wurde, welche Hindernisse im Weg stehen, wird es einfacher, die Idee als eine mögliche Realität zu sehen. Oder umgekehrt ermöglicht es Euch, realistisch zu sein, was Ihr wann umsetzen könnt. Da die wichtigsten Hindernisse identifiziert wurden, können wir besser priorisieren, welche Ideen den größten Fokus erfordern.

 

3. Popularität

Mit dem Vorbehalt, dass einige Ideen von Natur aus weniger beliebt sein werden (z.B. das Ende des lockeren Freitags), spielt die Popularität eine Rolle. Mitarbeiter motiviert und engagiert in Eurem Unternehmen zu halten bedeutet, ihnen positive Erfahrungen zu ermöglichen. Eine der positivsten Erfahrungen kann das Gefühl sein, dass ihnen zugehört wird und dass ihr Unternehmen auf ihre Bedürfnisse reagiert. Das ist einer der größten Vorteile der Ideenmanagement-Software. Sie gibt einen Überblick darüber, welche Ideen die meisten Kommentare und Stimmen erhalten, was Euch Erkenntnis darüber bietet, ob die Dinge positiv oder sogar negativ beliebt sind.

 

4. Implementierungsschritte 

Bevor Ihr einer Idee oder einer Diskussion zustimmt, findet die Schritte zu ihren Implementierungen heraus – und setzt einen zeitlichen Rahmen! So sehr wir Fristen und den damit verbundenen Stress hassen, dadurch fördert Ihr eine reibungslose praktische Umsetzung. Entwerft einen Zeitplan für die Umsetzung der Idee und haltet Euch daran. Wenn es eine Person gibt, der Ihr die Nachbereitung zuordnen könnt, ordnet sie ihr zu. Zumindest könnt Ihr jederzeit eine E-Mail-Erinnerung für euch selbst einrichten, um sicherzustellen, dass Ihr Euch daran erinnert, die Idee zu überprüfen.

 

5. Integration 

Die oben genannten Praktiken zu übernehmen und sie auf ein paar Ideen anzuwenden ist gut und schön, aber integriert Ihr den Prozess auch in den Kern Eures Unternehmens? Seid Ihr Euch aller Innovationswerkzeuge bewusst, die Ihr nutzt? Ist Innovation in der Firmenpolitik verankert? Oder ist es ein Nebenprojekt, das von einigen wenigen Personen durchgeführt wird? Stellt sicher, dass dieser Prozess in das Kerngeschäftsmodell integriert ist und dass die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass die Ideenmanagement-Software leicht zugänglich und Teil ihres täglichen Geschäfts im Unternehmen ist.

 

Die Umsetzung dieser Praktiken stellt sicher, dass Euer Unternehmen eine reiche, innovative Kultur entwickelt und Ihr werdet feststellen, dass Eure Innovationswerkzeuge mit nützlichen und aufschlussreichen Ideen kombiniert werden.