Ideenmanagement – eine Definition

Von Michel Neumann / Wazoku, übersetzt von Anna Caterina Krupp / ISS Software GmbH

Während einige Personen mit dem Ideenmanagement als Konzept gut vertraut sind, stellen wir bei anderen manchmal fest, dass Erklärungsbedarf hinsichtlich der Bedeutung des Konzeptes besteht. Sobald der Einzelne das Problem verstanden hat, erscheint die Lösung dann jedoch vollkommen logisch.

Ideen und Inspirationen in ihren Ursprungsformen sind schwer zu kontrollieren und zu verwalten. Sie kommen zu jedem Zeitpunkt und nicht immer in Formen, die wir leicht verarbeiten und verwalten können. Ideenfindung besteht nicht nur aus unseren eigenen Bemühungen, sondern auch aus den Bemühungen anderer, die uns helfen können, das Puzzle zu lösen. Selten finden wir heraus, dass eine großartige Idee vollständig von nur einem Individuum geformt wurde. Ideen müssen weiterentwickelt und verbessert werden, bevor sie selbständig funktionieren können.

Damit sich Ideen richtig entwickeln können, brauchen sie zwei Dinge, die fast widersprüchlich erscheinen: Struktur und Flexibilität. Struktur ermöglicht es Ihnen, den Prozess, den die Idee durchläuft, zu steuern und zu verstehen, wann Sie die Idee überprüfen oder genehmigen müssen. Aber Flexibilität erlaubt es Ihnen, die Idee frei zu entwickeln und gibt Ihnen den Raum, andere Ideen davon profitieren zu lassen oder die Idee bei Bedarf durch eine andere Phase zu führen. Eine Plattform, die Ihnen sowohl Struktur als auch Flexibilität bietet, bringt die besten Chancen, großartige Ideen zu generieren und sie noch besser zu machen. Und so definiert sich im Grunde genommen der Begriff Ideenmanagement – eine Möglichkeit, die Puzzleteile zusammenzusetzen.